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Pressemitteilung vom 08.07.2010
Rufmordaktion der Neonazis und Islamfeinde
gegen
Prof. h.c. Dr. jur. Abdurrahim Vural

Der Häuptling einer islamfeindlichen, neonazistischen und rassistischen Gruppierung, Andreas Widmann, der u.a. ein Internetportal mit dem Namen islam-deutschland.Info betreibt, verbreitet Dank den Diensten der Bundesrepublik Deutschland seine erlogenen Anschuldigungen und Verleumdungen gegen den Präsidenten der Islamischen Religionsgemeinschaft, Bundeskörperschaft des öffentlichen Rechts Prof. h.c. Dr. jur. Abdurrahim Vural weiter.

Offensichtlich ist er geradezu von den Organen des Staates dazu ermutigt worden, da er nun inzwischen seine erlogenen Anschuldigungen auf die minderjährigen Familienmitglieder, darunter auf Kinder, unseren Präsidenten ausgeweitet hat. Dabei bedient er sich die Dienste einer weiteren islamfeindlichen, neonazistischen und rassistischen Gruppierung, die das Internetportal www.pi-news.net betreibt.


Alle erlogenen Anschuldigungen und Verleumdungen gegen unseren Präsidenten und die Muslime weltweit, werden durch diese neonazistische, rassistische und islamfeindliche und äußerst gefährlichen Gruppierungen unter Führung von Herrn Andreas Widmann, Stephansplatz 3a, 30171 Hannover im Internet unter den o.g. Portalen veröffentlicht.

Widmann ist nach unserer Einschätzung nicht „nur“ ein gefährlicher rassistischer Wirrkopf und Neonazi, sondern offensichtlich auch ein Handlanger oder eine Marionette des Staates, der offensichtlich gesetzeswidrig duldet, dass solche Gruppen gezüchtet und in die Gesellschaft eingeschleust werden.

Wir können uns nicht vorstellen, dass die Dienste des Staates übers Betreiben dieser Gruppierungen nicht informiert sind. Das Betreiben dieser neonazistischen, rassistischen und islamfeindlichen und äußerst gefährlichen Gruppierungen verstoßen offenkundig gegen die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland.

Diese Gruppen gefährden unbestreitbar das öffentliche Frieden in Deutschland. Wir halten die friedlichen Muslime ganz dringend davon ab, sich mit Rachegelüsten an Herrn Widmann oder an seine Kameraden zu beschäftigen. Es ist die Aufgabe des Staates, Feinde der Verfassung zu bekämpfen.

Wir fordern die Organe des Staates und die Politik dazu auf, die Unantastbarkeit der Würde seiner Bürger sicher zu stellen und den braunen Sumpf um Andreas Widmann trocken zu legen.

Die Islamische Religionsgemeinschaft, Bundeskörperschaft des öffentlichen Rechts sieht es als ihr Pflicht an, rechtliche Schritte gegen diese Gruppierungen im Interesse aller in diesem Lande lebenden Menschen einzuleiten.

Wir möchten hoffen, dass die Politik und die Organe des Staates ihr rechte Auge einer "Operation" unterziehen und die tödliche Gefahr für unser freiheitlich-demokratisches System sehen und die dringend notwendigen Maßnahmen ergreifen werden.

Demokratie heißt eben nicht nur "Meinungsfreiheit", sondern fußt auch auf Grundwerten des Zusammenlebens, zu denen die Gleichwertigkeit und Würde der Menschen unbedingt gehören. Wer das nicht respektiert und die demokratie- und menschenverachtende Ideologie des Dritten Reichs weiter vertritt sowie die Verbrechen der Nazis verharmlost oder leugnet, darf kein Amtsträger in diesem Land sein. Es ist die höchste Zeit einige Organe in diesem Land einem "Reinigungsprozess" zu unterziehen.

Die Islamische Religionsgemeinschaft, Bundeskörperschaft des öffentlichen Rechts wird der Organisation Islamische Konferenz(OIC) über die wachsenden Islamfeindlichkeit in Deutschland einen Bericht vorlegen. Eine Komission bestehend aus Wissenschaftlern hat dazu ihre Arbeit bereits aufgenommen.

„Wehret den Anfängen" heißt es oft, wenn es um den Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus geht. Doch wir sind längst über dieses Stadium hinaus. Was wir fast täglich erleben, hat nichts mehr mit "Anfängen" zu tun. Wir befinden uns bereits mittendrin im Kampf gegen Neonazis. Wir sind überzeugt, dass die Mehrheit in diesem Land Rechtsradikalismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Fremdenfeindlichkeit ablehnt. Aber diese Mehrheit darf nicht länger schweigen, sie darf nicht länger wegschauen, sie darf nicht länger die Vorgänge in unserem Land verharmlosen.

"...jeder von uns ist in der Lage, bereits im Kleinen einzuschreiten, in seinem Lebensumfeld. Wenn am Stammtisch abfällige Witze über Juden, Türken, Farbige oder Schwule erzählt werden. Wenn am Arbeitsplatz ein Fremder benachteiligt, schlecht behandelt wird." Paul Spiegel am 9.11.2000 in Berlin

Die Islamische Religionsgemeinschaft ist satzungsgemäß bestrebt, „die Toleranz zwischen den Weltreligionen und den dahinter stehenden und in Deutschland lebenden Bürgern verschiedener Nationalitäten herzustellen. Das soll ihr Beitrag zu einer besseren, friedlicheren und toleranten Welt sein. Daher vertritt die Religionsgemeinschaft zwar selbstbewusst die islamischen Lehren; sie lehnt aber ausdrücklich jegliche Form fundamentalistischer Strömungen oder gar Aufrufe zur Gewalt gegen Andersdenkende ab.

Mitteilung vom 08.07.2010

Islamische Religionsgemeinschaft
Bundeskörperschaft des öffentlichen Rechts

Av. Mehmet Ayhan
Pressesprecher

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