|
Christian Wulff hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er lern- und entwicklungsfähig ist. Nach zwei verlorenen Landtagswahlen in Niedersachsen galt er Verlierertyp. Wegen der Schwäche der damaligen Ministerpräsidenten und heutigen SPD-Chefs Sigmar Gabriel gewann er im dritten Anlauf seine erste Landtagswahl. Weil die Wähler 2003 bei Gabriel ihren ganzen Ärger über die regierende rot-grüne Koalition abluden.
Christian Wulff, der eigentlich schon Abgeschriebene hat seine Chance genutzt. Er ist mit dem Amt gewachsen, hat mutige Reformen im Lande vorangebracht, die wirtschaftliche Entwicklung befördert dank seines großen Verhandlungsgeschick Volkswagen-Werk vor der Übernahme durch Porsche bewahrt. Damit hat er weit über Niedersachsen hinaus Respekt erworben. Mit der Aufgabe zu wachsen. Das ist Christian Wulff auch im Amt des Präsidenten zuzutrauen.
Ein Kandidat des Ausgleichs, ein Konservativer mit starken liberalen Zügen, gestählt im Politikgeschäft ohne Fluchtgefahr. Und noch nie wäre ein Präsidentenpaar so jung wie die Wulffs, vertraut mit allen Lebenswirklichkeiten unserer Zeit von Scheidung, Alleinerziehung bis zur Patchwork-Familie. Auch das prägt.Die Wulffs könnten zu glaubwürdigen Mittlern zwischen den sozialen Schichtungen der Gesellschaft wie zwischen den Generationen werden.
Mitteilung vom 18.06.2010
Islamische Religionsgemeinschaft Bundeskörperschaft des öffentlichen Rechts
Av. Mehmet Ayhan Pressesprecher
Rückfragen: Chef vom Dienst Xantener Straße 8 10707 Berlin (Wilmersdorf) Tel: 030 - 841 15 730 Fax: 030 - 841 15 728
|