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Prof. h.c. Dr. Vural als Präsident der Islamischen Religionsgemeinschaft K.d.ö.R. folgte einer persönlichen Einladung des Vereins RIBAT Jugend & Familienberatungs- und Bildungszentrum e.V. und wurde dort zuvorkommend und höflich empfangen.
Der Berliner Verein ist, wie der Name schon sagt, ein Beratungs- und Bildungszentrum für Familien. Besonderes Augenmerk liegt auf den Bildungsangeboten.
Auf Grund der gegenwärtigen schlechten Räumlichkeiten riet Prof. h.c. Dr. Vural dem Verein zum Umzug in repräsentative Räumlichkeiten und kündigte hierfür seine finanzielle Unterstützung an.
Demnächst wird der Verein außerdem eine Bildungsstätte eröffnen, in der muslimische Kinder einen qualifizierten Religionsunterricht angeboten bekommen. Der Lehrgang soll 2 Jahre dauern, damit das religiöse Wissen anspruchsvoll und vielseitig vermittelt werden kann. Auch hier will die Islamische Religionsgemeinschaft bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten behilflich sein.
RIBAT Jugend & Familienberatungs- und Bildungszentrum e.V. wurde im Mai 2009 gegründet und Vorsitzender ist Ali Ihsan Ribat Ersoz. Der Verein eröffnete das Zentrum in Berlin im Januar 2010. Es besteht aus einem 3-stöckigen Gebäude mit 200 Quadratmetern. Hier werden Aktivitäten für Frauen und Jugendliche angeboten, wie etwa handwerkliches Arbeiten und es soll eine Kinderbetreuung geben. Jedoch sind die Räume weder ausreichend noch repräsentativ, sondern wie üblich im Hinterhof gelagert. Das ist für ein gesellschaftliches Miteinander kontraproduktiv und soll sich ändern.
Dabei ist RIBAT e.V. keineswegs ein Fass ohne Boden, sondern finanziert sich durch Spenden und lebt von dem tatkräftigen Anpacken vieler ehrenamtlicher Helfer.
Es besteht auch eine Patenschaft mit der Ribat-Stiftung im türkischen Konya, einer der bedeutendsten Industrie- und Universitätsstandorte der Türkei. Die Stadt liegt im Zentrum Anatoliens und beherbergt das Mausoleum des Sufi-Meisters Mevlana Dschalal ad-Din Rumi. In Konya fährt die Straßenbahn ausschließlich mit Straßenbahnwagen aus Köln. Aus dieser Stadt darf man sich authentische Beiträge zur Kulturpflege erhoffen - ohne eine unreflektierte Vermischung zu einem Kultur-Islam.
Bildungsarbeit wie diese ist der Schlüssel für einen aufgeklärten, toleranten Islam, bei dem schon die Kleinsten von Grund auf mit der Vielfalt der Meinungen großgezogen werden. In offenen Bildungsstätten können Menschen außerdem gesellschaftlich zusammenkommen und sich über religiöse Ansichten und kulturelle Errungenschaften austauschen.
Pressesprecher
Mitteilung vom 07.03.2010 Rückfragen: Chef vom Dienst Telefon: 030 / 841 15 730 Telefax: 030 / 841 15 728 E-Mail: info@islamische-religionsgemeinschaft.de Internet: http://www.islamische-religionsgemeinschaft.de
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