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- Presseabteilung -
Pressemitteilung
zur verleumderischen Darstellung
der Islamischen Religionsgemeinschaft in der Tagespresse
Spektakulärer Kofferraub, Indiskretion bei der Berliner Polizei: Islamische Religionsgemeinschaft fühlt sich im Stich gelassen!

Am Montag den 25. Januar 2010 gegen 16:00 Uhr wurde vor dem Haus Xantener Str. 8, 10707 Berlin Wilmersdorf, einem Mitarbeiter der Islamischen Religionsgemeinschaft mit Gewalt ein Geldkoffer entwendet.

Zwei enge Mitarbeiter der Islamischen Religionsgemeinschaft waren zunächst mit dem Auto auf dem Rückweg von einer Bankfiliale. Als einer der beiden mit einem Geldkoffer das Haus Xantener Str. 8, Sitz der Islamischen Religionsgemeinschaft, betreten wollte, bekam er einen brutalen Schlag auf den Kopf. Der etwa 25 Jahre alte Täter flüchtete mit dem Koffer. Der verletzte Mann lief ihm nach. Sein Kollege versuchte, den Dieb mit dem Auto zu verfolgen. Der Mann entkam unerkannt. Passanten informierten die Polizei.

Die Islamische Religionsgemeinschaft erstattete umgehend Anzeige. Der Empfehlung der Berliner Polizei folgend, machte man die Tat aus ermittlungstaktischen Gründen nicht öffentlich. Es ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geklärt, wie und warum Informationen über den Raubüberfall an die Presse gelangt sind.

„Die Art und Weise der Berichterstattung in der Tagespresse ist weder journalistisch noch juristisch oder ethisch zu vertreten“ sagt Abdurrahim Vural, Präsident der Islamischen Religionsgemeinschaft. „Wir sind empört, dass die Islamische Religionsgemeinschaft als Opfer einer Straftat auf einmal abstrusen Vorwürfen ausgesetzt ist!“ Von der Zusammenarbeit mit der Berliner Polizei zeigt er sich sehr enttäuscht und erhebt schwere Vorwürfe: „Ich habe nicht den Eindruck, dass unter Hochdruck ermittelt wird. Darüber hinaus sind äußerst sensible Informationen an die Öffentlichkeit gelangt.“

Um einer weiteren falschen und verleumderischen Darstellung entgegenzutreten distanziert sich die Islamische Religionsgemeinschaft ausdrücklich von den Vorwürfen der Beteiligung oder des Nutzens an dem Raubüberfall in jedweder Form.

''Die Islamische Religionsgemeinschaft mit Sitz in Berlin ist satzungsgemäß bestrebt, die Toleranz zwischen den Weltreligionen und den dahinter stehenden in Berlin lebenden Bürgern verschiedener Nationalitäten herzustellen. Sie möchte damit einen Beitrag zu einer besseren, friedlicheren und toleranten Welt leisten. Daher vertritt die Religionsgemeinschaft zwar selbstbewusst die islamischen Lehren, lehnt jedoch ausdrücklich jegliche Form fundamentalistischer Strömungen oder gar Aufrufe zur Gewalt gegen Andersdenkende ab.''

Einen Kommentar zu dem Vorfall finden Sie auf unserer Internetseite.

Berlin, 30. Januar 2010

Prof. h.c. Dr. jur. Abdurrahim Vural
Präsident



Mitteilung vom 30.01.2010
Rückfragen: Chef vom Dienst
Telefon: 030 / 841 15 730
Telefax: 030 / 841 15 728
E-Mail: info@islamische-religionsgemeinschaft.de
Internet: http://www.islamische-religionsgemeinschaft.de




Islamische Religionsgemeinschaft (K.d.ö.R.)
D-10707 Berlin, Xantener Str. 8 - Telefon: 030 / 841 15 730 - Fax: 030 / 841 15 728
e-Mail: info@islamische-religionsgemeinschaft.de


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