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Islamische Religionsgemeinschaft
Körperschaft des öffentlichen Rechts

- Presseabteilung -
Pressemitteilung vom 16.01.2010
Ein ungeheuerlicher Vorgang in Deutschland gegen den Islam, verursacht von einem Professor der Fachhochschule Bielefeld
Der Präsident der Islamischen Religionsgemeinschaft (K.d.ö.R.), Prof. h.c. Dr. jur. Abdurrahim Vural, wird von Prof. Dr. Heinz Gess von der Fachhochschule Bielefeld durch ein offenes Schreiben in Form eines Essays in dessen Internetzeitschrift "Kritiknetz" beleidigt, und mit ihm der Islam

Der Pressesprecher der Islamischen Religionsgemeinschaft (K.d.ö.R) teilt heute am Samstag, den 16. Januar 2010 mit, dass durch Prof. Dr. Heinz Gess von der Fachhochschule Bielefeld der Präsident der Islamischen Religionsgemeinschaft (K.d.ö.R.), Prof. Dr. Abdurrahim Vural und mit ihm der Islam verächtlich gemacht wurde.

Die Tatsachen:

Auf einem Forum von "Islam-deutschland.info", begonnen 31.10.2007 von "DonMüslimann" (und noch heute im Internet vorhanden, befinden sich unter der Überschrift "Betrugsprozess gegen Abdurrahim Vural" vollkommen falsche Behauptungen von "DonMüsliman" und weiteren Forenbesuchern. Hinter DonMösliman verbirgt sich der Forenbetreiber Andreas Widmann, Stephansplatz 3a in 30171 Hannover.

Insgesamt viermal unterbrochen werden diese Foreneinträge u.a. durch folgende Bemerkung: "Der Islam ist eine kollektive Zwangneurose (Prof. Heinz Gess, Sozialwissenschaftler, Uni Bielefeld)".

Es ist bewiesen, dass Prof. Gess diese Aussage so getätigt hat und sich dabei auf den Religionskritiker Siegmund Freud stützte. Freud allerdings ging noch weiter. Er bezeichnete alle Religionen als zwanghafte Neurosen, als psychische Störungen also, mit der jeder Ausübende einer Religion behaftet ist. Gess allerdings hat bei seinem Zitat diese psychischen Störungen ausdrücklich nur dem Islam zugesprochen und sich dabei auf die Freiheit der Wissenschaft bezogen.

Mit Schreiben vom 25. November 2009 gab der Präsident der Islamischen Religionsgemeinschaft (K.d.ö.R.) diesen Sachverhalt der Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld, Frau Prof. phil. habil. Beate Rennen-Allhoff zur Kenntnis und bat um Aufklärung sowie Bestrafung von Prof. Gess.

Frau Prof. Rennen–Allhoff distanzierte sich in einem Schreiben an Prof. Dr. Vural von diesen diskriminierenden Äußerungen und bat um Quellenangabe zur Auswertung mit Prof. Gess, die ihr mitgeteilt wurde.

Professor Dr. Gess verweigerte der Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld eine Stellungnahme und veröffentlichte dafür in der von ihm herausgegebenen Internetzeitschrift "Kritiknetz" einen Artikel "Kollektive Zwangneurose Islam oder Straftatbestand Islamophobie". In diesem Artikel (vor allem aber in dessen Teil III), machte er sich nicht nur lustig über den Präsidenten der Islamischen Religionsgemeinschaft (K.d.ö.R.) und den Islam insgesamt sondern auch über die Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld. Der Gipfel war jedoch seine Behauptung über die gefährlichen "Glaubenskrieger" des Islam.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Islamische Religionsgemeinschaft (K.d.ö.R.) und deren Präsident sich immer gegen eine fundamentalistische Verformung des Islam ausgesprochen haben. Die IRG und ihr Präsident, Professor Dr. Vural kämpfte und kämpft für eine Integration der muslimischen Bevölkerung und gegen die mit terroristischen Mitteln tätige Vereinigung Milli Görüs. Aus diesem Grunde wurde er eingesperrt und verbrachte 10 Monate in Haft. Die gegen ihn von seinen Feinden von Milli Görös vorgebrachten Behauptungen haben sich inzwischen alle als unwahr herausgestellt und er wurde vom Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte rehabilitiert.

Fazit:

  1. Der von Prof. Dr. Gess veröffentlichte Artikel ist eine Schande auch für das deutsche Volk.
  2. Prof. Dr. Gess muss von der Leitung der Fachhochschule mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden.
  3. Der Präsident der Islamischen Religionsgemeinschaft (K.d.ö.R.), Prof. Dr. Abdurrahim Vural, wird mit strafrechtlichen Mitteln gegen Prof. Gess vorgehen.
  4. Wenn die Leitung der Fachhochschule Bielefeld nicht in der Lage ist, Prof. Dr. Gess zur Verantwortung zu ziehen, wird der Präsident der Islamischen Religionsgemeinschaft (K.d.ö.R.) diesen Skandal über die Presse öffentlich machen.

Berlin, den 16. Januar 2010

Av. Mehmet Ayhan
Pressesprecher



Mitteilung vom 16.01.2010
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