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Der Präsident der Islamischen Religionsgemeinschaft blickt mit Zuversicht auf das geplante Gespräch am 09. Februar mit der Sprecherin für Bildung, Familie und Religionsgemeinschaften der FDP Mieke Senftleben.
Ziel des Treffens ist von Seiten der Islamischen Religionsgemeinschaft vor allem sich über gemeinsame Ansichten zur Integrationsarbeit mit der FDP-Sprecherin zu verständigen und diese nutzbar zu machen.
Die Islamische Religionsgemeinschaft hat sich zur Aufgabe gemacht einen grundgesetzkonformen Islam deutsch-muslimischer Prägung im öffentlichen Dialog zu festigen.
Denn die Einhaltung feststehender islamischer Grundregeln, wie beten oder fasten, lässt sich ohne weiteres mit dem Grundgesetz vereinbaren. Und nur ein wohlwollendes Zusammenleben kann zeigen, wie sich die sonstige Religionsausübung in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gemeinschaftlich gestalten lässt.
Für ein allerseits wohlwollendes Zusammenleben ist Bildung das tragende Element. Denn Bildung ermöglicht Toleranz und eine eigenständige Meinungsfindung durch Reflektieren und einen erweiterten Horizont.
So kann einer mit terroristsichen Mitteln arbeitenden Organisation wie Milli Görüs und anderen Integrationsgegnern die Grundlage für die Verbreitung ihrer vorgefertigten Meinung entzogen werden.
Wir möchten gerne die notwenigen Schritte machen, damit Muslime in Deutschland ein Selbstbild gewinnen können, das das aufgeklärte, erfolgreiche Zusammenleben ermöglicht.
Wir haben gute Hoffnung für tragende, gemeintaugliche Ideen.
Berlin, 04. Februar 2010
Ansprechpartner für die Presse: Prof. h.c. Dr. jur. Abdurrahim Vural Präsident
Islamische Religionsgemeinschaft (K.d.ö.R.) Xantener Str. 8 10707 Berlin (Wilmersdorf) Telefon: 030 / 841 15 730 Telefax: 030 / 841 15 728 E-Mail: info@islamische-religionsgemeinschaft.de Internet: http://www.islamische-religionsgemeinschaft.de
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